
Unnützes Wissen
Was man über Köln und Düsseldorf (nicht) wissen muss
- Angeblich weigern sich die Kölner hartnäckig, Verkehrsschilder aufzustellen, die den Weg nach Düsseldorf weisen. Logisch, dass dagegen in Düsseldorf die Fluchtwege nach Köln gut ausgeschildert sind.
- Köln hat mehr vom Rhein als Düsseldorf: Sein Weg durch die Domstadt ist etwa zwei Kilometer länger als der durch die Landeshauptstadt.
- Lässt sich angeblich auch mit verbundenen Augen sofort unterscheiden – aber im Kölsch und im Alt stecken die gleichen Inhaltsstoffe.
- Vom Dom springen lohnt sich nicht, ist nämlich viel zu schnell vorbei – ein Sprung vom Düsseldorfer Rheinturm bis zum Boden dauert etwa 1,5 Sekunden länger als einer von der Spitze des Kölner Doms.
- Düsseldorf ist die teuerste Stadt Deutschlands. Seit 2007 ist die Landeshauptstadt übrigens auch schuldenfrei – ob es da wohl einen Zusammenhang gibt?
- Selbst im Internet gibt’s mehr über Köln als über Düsseldorf zu sagen: Bei Google erhält man ca. 162.000.000 Treffer für den Suchbegriff „köln“. Für „düsseldorf“ sind es nur 68.100.000.
- Kölsch auf Knopfdruck würde sich so mancher Kölner wünschen. In einigen Geschäften kann man aber zumindest PC-Tastaturen kaufen, bei denen die „Alt“-Taste durch eine „Kölsch“-Taste ausgetauscht ist.
- Die TV-Serie „Verbotene Liebe“ spielt zwar in Düsseldorf, wird aber in Köln gedreht. Da wird auch direkt klar, warum die Serie so beliebt ist.
- In Sachen „beautiful people“ liegt die Landeshauptstadt vorn: Die amtierende Miss Köln von 2008 kommt ausgerechnet aus Düsseldorf.
- Im Jahr 2007 ist das Buch "Alles was man über Düsseldorf wissen muss" erschienen. Zwischen den Buchdeckeln befinden sich – was sonst? – nur leere Seiten. Verlagsort – wo sonst? – Köln.
- Im Liniennetz der KVB fehlen die Nummern: 2, 6, 8, 10, 11, 14 und 17. Macht nichts, die können wenigstens nicht zu spät kommen.
- Kölns Bischöfe verbeugen sich schon seit Jahrhunderten vor dem Dom, bevor sie ihn betreten. Das hat allerdings weniger mit Respekt vor dem Werk der Dombaumeister zu tun, sondern vielmehr mit der Größe des Bischofspörzje. Dieser bischöfliche Privateingang wurde angeblich extra etwas kleiner angelegt, damit die Herren Bischöfe auch ja in die Knie gehen.
- Über Kölns Dächern wacht ein preußischer Adler. Im Dachstuhl des Doms hängt nämlich ein Adler aus Holz. Die Preußen unterstützten einst die Fertigstellung des Doms, mit der Auflage, eben diesen Adler in den Dom zu hängen. Wohin, hatten sie jedoch nicht gesagt.
- Köln ist zwar vielleicht bekannter, aber Düsseldorf hat es geschafft, die bekannteste amerikanische TV-Serie zu infiltrieren: „Die Simpsons“. Der Lederhosen tragende, dicke Austauschschüler „Uter“ stammt nämlich aus Düsseldorf.
- Das K21 in Düsseldorf, ein Museum für internationale Kunst der Gegenwart, hat eine größere Glaskuppel als der Berliner Reichstag. In Düsseldorf räumt man der Kunst eben noch genügend Platz ein.
- Der Kölner Dom war 14 Jahre lang das höchste Gebäude der Welt – von 1880 bis 1894. Da war der Rheinturm noch nicht einmal in Planung.
- Wahrzeichen zweiter Wahl: Das Gelände des „Neuen Zollhofs“, wo heute die weltbekannten „Gehry-Bauten“ stehen, sollte ursprünglich von Architektin Zaha Hadid bebaut werden.
- In Düsseldorf gibt es seit 2005 auch ein Kölsch-Brauhaus – das „Eigelstein“. Anzahl der Kölner Alt-Brauhäuser: 0.
- Die erste Popkomm fand 1989 im „Zakk“ in Düsseldorf statt. Wegen mangelnder Unterstützung der Landeshauptstadt fand die Musikmesse aber im darauffolgenden Jahr in Köln statt. Happy End für Kölle? Nur für kurze Zeit, denn 2003 zog die Popkomm nach Berlin.
- Kein Witz: Willy Millowitschs Vater kam aus Düsseldorf.
- In Düsseldorf schützt Glaube sogar gegen Bombenhagel: In der Landeshauptstadt steht die einzige Bunker-Kirche der Welt.
- Um zu wissen, wie spät es ist, reicht in der Landeshauptstadt ein Blick zum Horizont. Die Leuchtdioden auf dem Düsseldorfer Rheinturm machen den Turm zur größten Dezimaluhr der Welt.
- Top-Model Claudia Schiffer wurde in den 80er Jahren auf der Kö entdeckt. Das erklärt vielleicht, warum heute so viele die Straße mit einem Laufsteg verwechseln.
- Düsseldorfs Japan-Orientierung hat auch im Gastgewerbe Tradition: Das Düsseldorfer Restaurant „Nippon-Kan" ist das älteste japanische Restaurant Deutschlands. Es wurde 1964 eröffnet.
- Pferdeäpfel verhalfen der „Königsallee“ zu ihrem Namen. 1848 wurde König Friedrich Wilhelm IV auf der damals noch „Kastanienallee“ genannten Kö mit Pferdeäpfeln beworfen. Als Entschädigung und zu Ehren des Preußenkönigs folgte drei Jahre später die Umbenennung des Tatorts.
- Vive le punk! Ursprünglich sollten die Toten Hosen „Die Pariser“ heißen.
- Als Düsseldorf 1288 zur Stadt erhoben wurde hatte es nur 300 Einwohner. Heute leben dort etwa 582.200 Menschen. Ganz schön fleißig.
- Fastfood á la carte: In der Düsseldorfer Edel-Frittenbude „Curry“ gibt es Currywürste mit Blattgold bedeckt. Eine Portion kostet luxuriöse 4,20 Euro.
- Köln liegt in einer der erdbebengefährdetsten Regionen Deutschlands: der Kölner Bucht. Kein Grund zur Panik – Düsseldorf ist relativ sicher.
- Die Kölner Hohenzollernbrücke ist die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands. Kein Wunder, mit dem Zug ist man ja auch am schnellsten in Düsseldorf.
- Ganz schön unsexy: Köln ist die einzige deutsche Stadt, die von ihren Bordellen und Prostituierten eine „Vergnügungssteuer“ eintreibt.
- „Köln-Bonn, we have a problem...“ – der Flughafen Köln/Bonn besitzt die einzige Landebahn in Deutschland, die auch ein Notlandeplatz für Space Shuttles der NASA ist.
- Kölsches Liedgut und die Nummer mit dem „echt Kölnisch Wasser“ kennen wir ja. Aber echt „Kölner Grün“? Gibt es aber, das ist der Name des hellen Grüns der Kölner Rheinbrücken.
- Die Hausnummern im Kölner Mediapark sind 2,40 m hoch. Warum? Es ist der Mediapark!
- Die Schildergasse in Köln ist die meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands. Irgendwo müssen die Düsseldorfer ja ihre schicken Klamotten kaufen.
- Der Rosenmontagszug und die CSD-Parade passieren beide den Dom, aber nur beim CSD muss dabei die Musik abgestellt werden.
- In Köln gibt es noch echte Ganoven-Ehre: Nachdem 1995 eine wertvolle Monstranz aus dem Dom entwendet wurde, half sogar die Kölner „Unterwelt“ und beschaffte das Heiligtum unversehrt wieder.
- Die Rheinseilbahn in Köln ist die einzige Seilbahn in Deutschland, die der Überquerung eines Flusses dient. Wer dazu keine Lust hat, kann eine von Kölns sieben Brücken nehmen.